Was ist PRP?
PRP steht für platelet-rich plasma (auf Deutsch: plättchenreiches Plasma). Bei der PRP-Therapie handelt es sich um eine medizinische Behandlung, bei der das eigene Blut des Patienten verwendet wird, um die Haut- oder Haarregeneration anzuregen und zu fördern. Die Methode ist auch als Eigenbluttherapie oder Vampire Lifting bekannt.
Da körpereigenes Blut zum Einsatz kommt, gilt die PRP-Therapie als natürliche und gut verträgliche Behandlung. Sie ist schmerzarm; Nebenwirkungen und allergische Reaktionen treten in der Regel nicht auf.
Wirkungsweise der PRP-Therapie
Das Verfahren ist relativ simpel: Das Blut wird entnommen und anschließend zentrifugiert, um das Plasma von den Blutzellen zu trennen. Im Plasma sind Thrombozyten (Plättchen) enthalten, die reich an Wachstumsfaktoren sind. Diese werden dann wieder in den Körper injiziert.
Im PRP befinden sich Millionen von Wachstumsfaktoren (z. B. PDGFbb, EGF, TGFB1, VEGF). Aus diesem Grund wird PRP gerne in der ästhetischen Medizin zur Hautverjüngung und Verbesserung des Haarwachstums eingesetzt. Die Idee dahinter ist, dass die Wachstumsfaktoren in den Plättchen die Zellregeneration stimulieren und unterstützen. Je nach Befund lässt sich PRP hervorragend mit der Mesotherapie kombinieren. Denn hierbei werden zusätzlich Vitamine, Aminosäuren und Mineralien dem Plasma beigemischt. Dies trägt zu einem optimalen Stoffwechsel in den Hautzellen bei, was für sichtbar bessere Ergebnisse sorgt.
Ablauf der PRP-Behandlung
Nach der Blutentnahme wird das Plasma durch Zentrifugation gewonnen. Anschließend wird das zu behandelnde Areal (z. B. Gesicht oder Kopfhaut) mit dem gewonnenen Plasma behandelt. Das Plasma wird mit einer feinen Kanüle in die Haut injiziert. Ihm können bei Bedarf noch Vitamine oder Aminosäuren beigefügt werden, um die Effizienz der Behandlung zu erhöhen. Die Behandlungszeit in unserer ästhetischen Chirurgie beträgt etwa 30 bis 45 Minuten.
PRP eignet sich zur Hautverjüngung, zur Verbesserung von Narben, zur Behandlung von Pigmentflecken und zur Behandlung von Akne. Zudem regt das Verfahren das Haarwachstum an und wird zur Behandlung von Haarausfall (auch als Ergänzung zur Haartransplantation) eingesetzt.
Was ist nach der Behandlung wichtig?
In der Regel sind Patienten ein bis zwei Tage nach der Behandlung wieder gesellschaftsfähig. Die Einspritzstellen sind nach dieser Zeit nicht mehr sichtbar und eventuelle Schwellungen deutlich abgeklungen. Üblicherweise werden drei bis fünf Sitzungen in Intervallen von zwei bis drei Wochen empfohlen. Die genaue Anzahl hängt vom vorliegenden Befund ab. Die Effekte der PRP-Behandlung halten bis zu zwölf Monate an. Die Ergebnisse sind vom vorliegenden Befund, dem Alter des Patienten und seiner allgemeinen Verfassung abhängig.
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